netcup – Feedback, Interessantes, Wissenswertes

In diesem Beitrag dreht sich alles um Feedback, Interessantes und Wissenswertes zu netcup.de. Hier gibt es -hoffentlich nützliche- Hinweise.

Aktuelle Informationen von netcup selbst

Die netcup RSS Feeds fassen die neuesten Meldungen von je netcup-labs.de, netcup-status.de, netcup-sonderangebote.de und netcup-news.de zusammen.

Debian Mirror

Wusstest Du, dass es einen Debian-Mirror bei netcup gibt?
http://debian.netcup.net/debian/

Cloud vLAN

Für diejenigen, die mehr als einen VPS, Rootserver oder Storageserver bei netcup gebucht haben, ist ein VLAN eine interessante Sache. Das VLAN bei netcup ist als VxLAN realsiert und ermöglicht unlimitierten, privaten und netzinternen Datenverkehr zwischen allen Servern, die unter einem Account verwaltet werden. Die VLANs gibt es in unterschiedlichen Bandbreiten. Jedes von ihnen steht über servercontrolpanel.de zur Verfügung und kann nach Belieben eingerichtet und geändert werden. Du legst dazu einfach pro VLAN eine virtuelle Netzwerkkarte an. Folgende Varianten gibt es:

Der VLAN-interne Traffic ist laut Produktbeschreibung unlimitiert. Damit eignet sich das VLAN für umfangreiche Backups zwischen den Servern, für „interne“ Datenbankserver und ähnlich Szenarien.

Weitere Informationen stehen in der Pressemitteilung.

Plesk-Lizenzen

Unter Software listet netcup diverse Lizenzmodelle für das Webhostingpanel Plesk Onyx. Es gibt auch Images für Root- und Vserver/VPS, die Plesk vorinstalliert haben. Nach Eingabe des Lizenzschlüssels hat man somit sein eigenes funktionierendes Hostingsystem.

  • Je nach Lizenztyp sind die Angebote an ein netcup-System gebunden oder lassen sich auch für anderswo gehostete Systeme verwenden. Einfach den Support fragen!
  • Auch, wenn das einfach klingt, sollte man sich mit dem Thema Systemadministration gut auskennen!

Das Netcup Forum

Die Kunden-Community tauscht sich im Netcup-Forum aus. Hier werden Produkte, Hintergrundwissen, allgemeine EDV-Probleme und auch völlig Nebensächliches besprochen. Man hilft sich.

Server Control Panel (SCP)

Das SCP dient der Administration der gebuchten Rootserver (RS), Storageserver und der Virtuellen Privaten Server (VPS). Man kann darüber Startmedien einlegen, die Festplatte löschen, den Server starten, stoppen, neustarten, erzwungen neustarten, erzwungen abschalten. Ebenso sieht man dort die zugewiesenen IPv4-Adressen und den zugeteilten IPv6-Präfix. Um den reverse DNS-Eintrag (rDNS) einer IP zu ändern, geht man ins CCP. Weiters steht VNC&Web-basierte Remoteadministration über das SCP zur Verfügung.
Man kann seinen Servern auch Spitznamen geben, Statistiken (CPU, I/O, Netzwerk I/O) dort einsehen.

Customer Control Panel (CCP)

Mittels des CCP werden Stammdaten verwaltet, Rechnungen angezeigt – man kann darüber auch via PayPal offene Rechnungen bezahlen, Domains, Zertifikate, Groupware und andere Produkte (letztere verweisen bloß in den Webshop) bestellen, Domaineinstellungen verwalten, NFS-Storage bestellen, Produkte kündigen,  Supportanfragen stellen und das Partnerprogramm verwalten. Das CCP wurde erst kürzlich überarbeitet und soll nun auf Mobilgeräten ein besseres Nutzungserlebnis bieten. Auch auf dem Desktop ist es schneller und etwas übersichtlicher geworden. Verwirrend sind noch die Sublinks, die rechts oben in hellgrauer Schrift angezeigt und daher leicht übersehen werden können. Zwecks DSGVO-Konformität kann man unter Stammdaten in einem dieser Sublinks eine Zusatzvereinbarung zur Datenverarbeitung weitgehendst automatisiert erstellen. Weiters kann man in den Stammdaten einen API-Key anlegen, um Änderungen an Domains automatisiert vornehmen zu können. Für technisch versierte Privatkunden ist das etwa interessant, wenn man sich einen eigenen DynDNS-Dienst bauen möchte. Anleitungen zu den APIs gibt es im Wiki.

Für gewerbliche Kunden, die als solche registriert sind, steht darüber hinaus mit einem der (Domain-)Resellerlevel -es gibt sie in den Varianten A-D- durch die APIs Möglichkeiten zur automatisierten Domainregistrierung zur Verfügung.

Wehosting Control Panel (WCP)

Das WCP ist teils über CCP  eingebettet (Single-sign-on in CCP) oder als Standalone-Interface aufrufbar. Man verwaltet darüber die Webhosting-Produkte. WCP ist im Grunde identisch mit Plesk Onyx, wurde aber modifiziert.
Es fehlen etwa die Tools zur Mailinglisten-Verwaltung, denn -obacht- Netcup-Hosting-Produkte inkludieren augenscheinlich keine Mailinglisten! (siehe u.a. https://forum.netcup.de/anwendung/plesk/p112665-mailing-liste-newsletter-mail-verteiler/#post112665)

Wiki

Im Wiki findet man Anleitungen und sonstige Beschreibungen für Zusatzprodukte wie die Fail-Over-IPs, Zusatz-IP, zum Mounten von Storagespace, Plesk, u.a.m.. Weiters gibt es dort Werbemittel für das Partnerprogramm. Hier geht es zur Einstiegsseite.

Kritik

Man liest in diversen Foren immer wieder von Kritik unzufriedener Kunden. So lautet etwa ein Foren-Thread bei Freifunk: „Netcup nicht mehr empfehlenswert“. Hintergrund waren Anti-DDoS-Maßnahmen, die offenbar bei Freifunk-Uplink-Nodes Probleme bereiteten. Dazu muss man wissen, dass hier eine Menge Traffic, teilweise mit hohen Peaks anfällt, die über dem eines durchschnittlichen Hosts liegen kann. Es finden sich aber auch Hinweise auf aktive Versuche von Netcup-Mitarbeitern, diese Probleme durch dedizierte Hardware zu lösen: https://forum.freifunk.net/t/unterstuetzung-als-isp/5015.

Weitere Probleme, die im Forum immer wieder aufpoppen, sind Performance-Probleme bei den VPS, die bekanntlich auf geteilter Hardware – also gerade nicht dediziert laufen. Mein Eindruck dabei ist: Je billiger das Produkt, desto lauter der Aufschrei. Meine Beobachtung ist, dass der Support selbst bei den günstigsten VPS stets um eine Lösung bemüht ist – etwa werden virtuelle Maschinen dann auf ein anderes Hostsystem transferiert. Wie überall gilt: „Der Ton macht die Musik“ – eine höfliche Anfrage wird meist in Windeseile einer Lösung zugeführt. Ich habe nur selten bei einer Firma derart guten Support erlebt. Dass man trotzdem ein paar Mails wechseln muss, wenn man eine Nicht-Standard-Anfrage hat, ist klar. Tip: Fasse Dich kurz, sei präzise und bleib stets höflich. Pack nie mehr als ein Anliegen in ein Mail.

Ich selbst bin bereits seit mehreren Jahren Kunde bei netcup und abgesehen von einem Problem, das im Unternehmensbereich aufkam, und, das  im Wesentlichen im rechtlichem Unverständis in einem grenzüberschreitenden Sachverhalt begründet lag, gab es keine Kontroversen. Im Gegenteil!

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